HoferLehre

FAQs

Alles Wissenswerte rund um die Bewerbung und DIE HoferLehre

  • beim Hofer-Stand auf Lehrlingsmessen
  • im persönlichen Vorstellungsgespräch
  • beim Schnuppertag in einer Hofer Filiale

Idealer Termin für meine Bewerbung ist nach der Semesterzeugnisvergabe im Februar. Hofer meldet sich verlässlich bei mir und ich werde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Im Anschluss daran kann ich einen Schnuppertag vereinbaren, um die Abläufe in der Praxis kennen zu lernen.

Mein Bewerbungsschreiben ist die erste Kontaktaufnahme mit Hofer. Daher ist es besonders wichtig, dass ich einen guten Eindruck hinterlasse, um so zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden. Beim Verfassen der Bewerbung achte ich auf eine ordentliche Form des Schreibens, eine klare und sachliche Ausdrucksweise sowie eine übersichtliche Gliederung. Ich lese meine Bewerbung Korrektur und gebe sie vollständig (Bewerbungsschreiben; Lebenslauf; aktuelles, professionelles Foto; Schul- und Dienstzeugnisse) ab.

Das Vorstellungsgespräch ist der erste persönliche Kontakt mit Hofer. Bei diesem Gespräch will der Regionalverkaufsleiter meine Stärken, Eigenschaften und Motivation für die beworbene Lehrstelle herausfinden.

Ich kann einen positiven Eindruck hinterlassen, wenn ich mich zuvor über die Firma Hofer und die Aufgabengebiete meines Lehrberufs gut informiere. Weiters achte ich darauf, dass ich passend gekleidet bin und pünktlich zum Vorstellungsgespräch erscheine.

Meine Ausbildung beginnt im September, in Ausnahmefällen jedoch spätestens bis Ende Oktober. Bis dahin versäume ich noch nicht zu viele Inhalte in der Berufsschule. 

Hofer achtet darauf, dass ich in der Nähe meines Wohnorts beginnen kann und so keine zu langen Anfahrtswege zur Filiale in Kauf nehmen muss. Allerdings ist zu beachten, dass in manchen Filialen kein neuer Lehrling aufgenommen wird beziehungsweise die Lehrstelle bereits vergeben ist. 

Als Lehrlinge habe ich Anspruch auf freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu meinem Arbeitsplatz und zur Berufsschule. Die Beantragung meines Ausweises erfolgt mittels Formular und Einzahlung eines Selbstbehaltes. Bei meiner Einstellung erhalte ich die erforderlichen Unterlagen. 

Aufgrund der dezentralen Struktur von Hofer wird der Großteil unserer Lehrlinge in den Filialen als Einzelhandelskauffrau/-mann ausgebildet. Ob eine Lehrstelle als Bürokauffrau/-mann in einer der sieben Zweigniederlassungen möglich ist, kann ich über den Lehrstellenfinder herausfinden.  

Um höchste Qualität in der Lehrlingsausbildung sicher zu stellen, bildet Hofer bewusst maximal zwei Lehrlinge pro Filiale aus. So kann mein Lehrlingsausbilder – der Filialleiter, welcher federführend für die praktische Ausbildung verantwortlich ist – auch dafür sorgen, dass er ausreichend Zeit für mich hat. 

Als Lehrling arbeite ich (inklusive Berufsschule) 38,5 Stunden pro Woche, wobei pro Tag maximal 8 Stunden erlaubt sind. Die genauen Arbeitszeiten unterscheiden sich von Filiale zu Filiale. Mein frühestmöglicher Dienstbeginn ist 06:00 Uhr (am Montag um 07:00 Uhr), der späteste Dienstschluss ist 20:00 Uhr. Neben dem Sonntag ist für mich pro Woche noch ein weiterer Tag arbeitsfrei. Jeden 2. Samstag kann ich zum Dienst eingeteilt werden. An diesem Tag darf ich bis spätestens 18:00 Uhr arbeiten. 

Meine Aufgaben richten sich nach dem Berufsbild Einzelhandelskauffrau/-mann und wachsen mit jedem Lehrjahr. Im 1. Lehrjahr ist es wichtig, dass ich mich mit der Filiale und dem Sortiment vertraut mache und das korrekte Verräumen der Ware sowie den richtigen Umgang mit betrieblichen Hilfsmitteln erlerne. Zu meinen Haupttätigkeiten zählen Aufgaben in Zusammenhang mit einer ansprechenden Warenpräsentation sowie Kontrollaufgaben (z.B. Kontrolle von Mindesthaltbarkeitsdaten). Im 2. Lehrjahr werde ich an den modernen Scannerkassen eingeschult. Ich darf bereits typische Filialleiter-Tätigkeiten, wie Warenübernahme oder Kassenabrechnungen, durchführen. Im 3. Lehrjahr kommen das Bestell- und Belegwesen, die korrekte Reklamationsabwicklung, Personaleinsatzplanung und andere verantwortungsvolle Bürotätigkeiten zu meinen täglichen Aufgaben dazu. Am Ende meiner Lehrzeit bin ich als engagierter Lehrling in der Lage, mein Filialteam stunden- oder tageweise selbstständig zu führen. 

Jedes Jahr verbringe ich mehrere Tage in der Zentrale, um die Abläufe eines Handelsunternehmens besser zu verstehen. Dabei lerne ich die unterschiedlichen Abteilungen kennen, so zum Beispiel die Einkaufsabteilung, die Buchhaltung oder die Logistikabteilung.

Zusätzlich besuche ich jährlich Schulungen im Ausmaß einer Woche im Rahmen des Ausbildungsverbundes. Dabei erlerne ich Kenntnisse, die über die Tätigkeiten in der Filiale hinausgehend für die Lehrausbildung relevant sind (beispielsweise Dekorationsarbeiten). In meiner Filiale finden laufend Mitarbeiterschulungen statt, an denen ich als Lehrling selbstverständlich teilnehmen darf. Die Inhalte reichen vom richtigen Heben und Tragen bis zu Lebensmittelhygienevorschriften.

Je nach Bundesland besuche ich die Berufsschule entweder laufend oder geblockt. Bei einem laufenden Schulbetrieb gibt es im 1. Lehrjahr zwei Schultage, im 2. und 3. Lehrjahr je einen Schultag pro Woche. Ist für mich ein Blockunterricht vorgesehen, so besuche ich die Berufsschule einmal pro Jahr geblockt für ca. 8-12 Wochen. Allfällige Internatskosten übernimmt Hofer freiwillig für mich. 

Viele meiner Fächer in der Berufsschule stehen in Zusammenhang mit dem Berufsbild Einzelhandelskauffrau/-mann. Ich erhalte beispielsweise Unterricht in den Fächern Rechnungswesen, berufsbezogenes Englisch sowie Werbung und Verkauf. 

Ja, als Lehrling habe ich Anspruch auf 5 Wochen Urlaub pro Jahr, wobei ich auf jeden Fall 2 Wochen zusammenhängend im Sommer nehmen kann. Die Berufsschule muss ich jedoch immer besuchen. Die Ferien der Berufsschule orientieren sich an den Schulferien aller anderen öffentlichen Schulen. 

Neben meiner Lehre kann ich bereits einen Teil der Matura absolvieren und nach meinem Lehrabschluss zur Reifeprüfung antreten. Angeboten werden die Kurse u.a. von WIFI und BFI. Meine Kursbesuche werden nicht als Arbeitszeit angerechnet, allerdings nimmt mein Filialleiter bei der Dienstplangestaltung auf meinen Stundenplan Rücksicht. 

Ich bekomme, wie fast alle Lehrlinge meines Jahrgangs, nach der 5-monatigen Behaltefrist im Anschluss das Angebot, im Unternehmen weiter zu arbeiten. Je nach meiner Entwicklung kann ich im Filialteam oder in der Filialführung meine Talente einsetzen.  

Dezente Ohrringe und Nasenstecker sind erlaubt, auf andere sichtbare Piercings muss ich aus Sicherheitsgründen verzichten.